Herzlich willkommen in SALEM-Kovahl/Neestahl

 

Herzlich willkommen
in SALEM-Kovahl/Neestahl

Wir leisten hochwertige soziale Arbeit mit Herz und haben immer den Menschen als Individuum im Blick.

Das Christliche Sozialwerk SALEM-Kovahl ist eine Einrichtung der Hilfsorganisation SALEM International gemeinnützige GmbH. Unser Name ist abgeleitet vom hebräischen Wort Schalom und bedeutet Frieden.

Nach den SALEM-Einrichtungen im oberfränkischen Stadtsteinach und im unterfränkischen Höchheim wurde mit SALEM-Kovahl im Jahre 1976 das erste SALEM-Dorf für Kinder und Jugendliche in Norddeutschland, im Nordosten Niedersachsens nur ein paar Kilometer von der Elbe entfernt, eröffnet. In SALEM-Kovahl leben in drei Wohngemeinschaften Kinder und Jugendliche, die oftmals mit traumatischen Erfahrungen zu uns gekommen sind.

2005 konnte ein angrenzendes Gebäude für die Lebensgemeinschaft SALEM-Neestahl erworben werden. In SALEM-Neestahl leben Erwachsene mit geistigen oder seelischen Beeinträchtigungen, die Unterstützung in ihrer Lebensführung benötigen.

50 Jahre SALEM-Kovahl: Ein Blick zurück und nach vorne

11.06.2026

Mit vielen Gästen aus Nah und Fern, netten Gesprächen und einem bunten Programm wurde das 50-jährige Bestehen von SALEM-Kovahl gefeiert. Das Jubiläum am 6. Juni 2026 eröffnete Einrichtungsleiter Dr. Andreas Olszewski. Anschließend präsentierte die SALEM-Band einige Lieder. Den Grußworten aus der örtlichen Gemeinde schloss sich SALEM-Geschäftsführer Samuel Müller an. Er würdigte die Personen, die SALEM-Kovahl begründet und über die Jahre begleitet hatten, betonte aber auch, dass es in den 50 Jahren leider nicht nur schöne Momente gegeben hatte. Persönlich entschuldigte er sich bei allen Schutzbefohlenen, deren Persönlichkeit und Würde in der Einrichtung in den vergangenen Jahren nicht genügend geschützt wurden, und versprach, aus begangenen Fehlern zu lernen.

Zum Schluss seiner Rede verkündete er, dass zum 1. Juni der Generationswechsel in SALEM-Kovahl vollzogen wurde und ab sofort Josef Olszewski pädagogischer Leiter der Einrichtung ist. Andreas Olszewski gibt die Einrichtungsleitung an die Geschäftsleitung von SALEM International ab, die diese vorübergehend übernimmt, bleibt SALEM-Kovahl jedoch mit all seiner Erfahrung erhalten und übernimmt weiterhin Verantwortung in einer anderen Funktion.

Bei Kaffee und Kuchen, einer Darbietung der Mitarbeitenden in der Tagesförderung und Beiträgen einiger „Ehemaliger“ wurden viele Erinnerungen wach und es fand ein reger Austausch statt. Zudem gab es einen Spiele-Parcours zum Thema „Dankbarkeit“, einen Verkaufsstand mit Waren aus SALEM-Uganda und -Ecuador sowie Informationen zu den vielfältigen Tätigkeitsbereichen von SALEM International. Bei einer Führung durch die Einrichtung und anhand einiger Vorträge zur SALEM-Arbeit in verschiedenen Ländern erfuhr man viel Wissenswertes über das Sozialwerk. Ein reichhaltiges Abendbuffet mit leckeren vegetarischen Köstlichkeiten, Musik und Tanz beendeten den Samstagabend.

Der Gottesdienst am Sonntagvormittag – wieder unter Mitwirkung der SALEM-Band – stand ganz unter dem Motto des Psalms 139 („Von allen Seiten umgibst du mich …“) und alle waren aufgerufen, sich selbst ein Armband aus Perlen zu gestalten, die die Gegenwart Gottes verdeutlichen sollten.
Nach einer gemeinsamen Suppe ging eine rundum gelungene Veranstaltung zu Ende, die Jung und Alt begeisterte.

Sogar Mitarbeitende der SALEM-Einrichtungen aus Stadtsteinach (Oberfranken) und Höchheim (Unterfranken) hatten sich auf den langen Weg gemacht und waren mit einem Bus in den „hohen Norden“ gefahren, um an den Feierlichkeiten teilzunehmen. Das Team in SALEM-Kovahl hatte sich viel Mühe mit der Vorbereitung und Durchführung dieser Festlichkeit gegeben und auch der Ewige hatte ein Einsehen und bescherte durchgängig trockenes Wetter und angenehme Temperaturen.

Eindrücke vom Festwochenende

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Unsere Philosophie

Im Mittelpunkt unseres sozialpädagogischen Wirkens steht die Beziehungsarbeit auf der Grundlage unseres Kinderdorfkonzepts, angepasst an die heutigen Bedingungen des pädagogischen Alltags. Auf der Basis unserer Wertvorstellungen sind wir offen für neues Denken und Handeln. Wir sind bereit, manchmal auch unkonventionelle Wege zu gehen.

 

Christliche Werte

Die Zehn Gebote und die Bergpredigt von Jesus Christus sind Basis und Wegweiser unserer Arbeit. Sein Umgang mit den Menschen, seine Nächstenliebe und sein Einsatz für soziale Gerechtigkeit geben uns Orientierung und Motivation.

 

 

Lebensbejahende Grundeinstellung

Eine lebensbejahende Grundeinstellung hilft uns, allen Menschen Wertschätzung entgegenzubringen und unsere Zuwendung ihnen gegenüber nicht von positivem oder negativem Verhalten abhängig zu machen.

 

Die Schöpfung achten - Zu SALEM gehören Tiere

Die Natur und die Tiere sehen wir als einen Teil der göttlichen Schöpfung an. Unser Engagement im Tier- und Naturschutz ist daher ein wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit. Aus der Liebe zu den Tieren entstand die Aussage des SALEM-Gründers Gottfried Müller: „Zu SALEM gehören Tiere“.

Deshalb gibt es in unserer Einrichtung vegetarische Vollwerternährung, weitgehend aus eigenem ökologischem Anbau.

Bewusster Umgang mit Unterhaltungsmedien

Wir wollen unsere Bewohner an einen kritischen und bewussten Umgang mit Unterhaltungsmedien heranführen. Aus diesem Grund sind Internet und Fernseher nicht frei zugänglich.

Unsere Zielsetzung

Es ist unser Anspruch, unseren Bewohnern Sozialkompetenz zu vermitteln. Durch das Zusammenleben in familiärer Atmosphäre geben wir jungen Menschen ein Heimatgefühl und die notwendige Hilfestellung, sich in die Gesellschaft zu integrieren.

Sicherheit und Geborgenheit

Wir haben die Verantwortung übernommen, die Sicherheit unserer Bewohner und Bewohnerinnen zu gewährleisten. Der Schutz vor seelischer, körperlicher und sexualisierter Gewalt hat in allen SALEM-Einrichtungen und bei allen von SALEM durchgeführten Unterstützungs- und Hilfeleistungen oberste Priorität.

→ Unser Schutzkonzept (PDF)

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